Demokratie

ipp

Mit der Macht ist es wie mit dem Alkohol. Sie ist nicht gesund und wer zu viel hat, betrinkt sich an ihr, wird euphorisch, agiert aus und handelt oft ohne an Konsequenzen zu denken. Nicht jeder ist gefährdet süchtig zu werden, manch einer meidet sie aus Angst, Abneigung oder Klugheit. Für diese, die ihr nicht widerstehen können, wird es gefährlich… Sie sind überall und ihre Anhänger sind zahlreich. Zu angenehm sind doch die ersten Nebenwirkungen der Gefühle der Grandiosität, der Entscheidungsgewalt und der Bewunderung.

Hat einer es schöner als Tolkien in Herr der Ringe beschrieben, wie Träger des Ringes der Macht sich schleichend verändert und schließlich mit Gewalt niedergerungen werden muss? Was bleibt ist Erleichterung, Wehmut oder Schmerz.

Wie also umgehen mit der Großen, der Unvermeidbaren, der Allgegenwärtigen?

Wir müssen die Macht teilen. Miteinander sprechen, diskutieren, streiten, auseinander gehen, erneut treffen, Pro und Contra abwägen, uns abstimmen, einigen und mit dem Ergebnis ein wenig unzufrieden sein.

Kommunikation. Mit Worten, Gesten, Taten. Zuhören, Zusehen, Zulassen. Einlassen auf die Anderen.

Wir allein haben niemals die Lösung für Viele.

Power to the People.

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